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[ Anthologie Interview #11 ] Schrankgammeln mit Hannah Müller

Heute ist schon wieder Donnerstag und das kleine Grumpelchen hat natürlich auch heute wieder einen Gast. Diesmal hat er sich ein wenig mit Hannah unterhalten und dabei allerhand über sie erfahren.  Hallöchen und willkommen in meinem Schrank! Nett hier, oder? Ich bin das Grumpelchen und wohne hier. Um dich und deine Geschichte ein bisschen besser kennenzulernen, habe ich mir ein paar Fragen überlegt. Hier gilt, alles kann und nichts muss. Wenn du eine Frage nicht beantworten möchtest, überspring sie einfach. Ich verspreche auch nicht zu grummelig zu sein. Stell dich doch am besten erst einmal ein bisschen besser vor, damit meine Follower auch wissen, wen ich hier überhaupt in meinen Schrank entfüh…. äh, eingeladen habe? Hi, Grumpelchen. Ich bin Hannah, 26 Jahre alt und wohne im schönen Sauerland. Ich arbeite als Physiotherapeutin und schreibe als Hobby. Meine Geschichten sind im Genre Romance und Romantasy. Natürlich bin ich immer offen für andere Genres, falls mit plötzlic...

[Rezension] Joey - Das Geheimnis von Swake Valley


Über diese Autorin bin ich auf Instagram gestolpert, da mich dort jemand verlinkt hat. Mit dem Hinweis, ob das Buch nicht etwas für mich wäre.
Ich habe mit den Klappentext durchgelesen und mich spontan entschlossen, diesem Buch eine Chance zu geben.
Daher danke ich auch der Autorin, dass sie mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
Vorweg muss ich gleich erwähnen, dass ich es aufgrund des Covers vermutlich selbst nie gekauft hätte.
Es ist zwar auffällig, aber mir persönlich nicht auffällig genug. Also so sehr, dass ich es unbedingt haben muss. War das jetzt irgendwie verständlich?

Sandy ist Mitte dreißig und bereits Witwe. Mit ihrem achtjährigen Sohn Joey zieht sie in die Heimat ihres verstorbenen Mannes, wo sie nicht gerade nett empfangen werden.
Der verbitterte Nachbarn von nebenan mag keine Menschen und Dunkelhäutige schon gar nicht. Frau Old Martha nimmt sich Sandy und ihrem Sohn an und empfängt sie mit offenen Armen in Swake Valley.
Ein Schneesturm bringt Joey in Gefahr und sorgt dafür, dass sich sandy und Marthas Sohn Kevin näher kommen.
Sandy verliebt sich in ihn und erkennt dennoch, dass es in Swake Valley mehr Geheimnisse gibt, als es nach aussen hin den Anschein hat.
Old Martha trägt eine schwere Last mit sich rum und ausgerechnet der kleine Joey ist derjenige, der alle Steine zum Rollen bringt.

Der Schreibstil von Christine Bouzrou hat mir von Anfang an gefallen. Er ist flüssig und verständlich und gibt dem Leser das Gefühl, als würde man gemeinsam mit Sandy und Joey in Swake Valley ankommen.
Joey ist ein Junge, der zeigt, dass man sich nicht von Vorurteilen leiten lassen sollte. Er hat das Herz am rechten Fleck und versteht es mit seiner Art und Weise, die Herzen der Menschen im Sturm zu erobern.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten auch das des einsamen, alten Mannes von nebenan.
Die kleinen Wunder des Lebens beschreibt Christine Bouzrou in ihrem Buch so, als würde man sie selbst erleben.
Gefühlvoll und mit einem Hang zu Ruhe und Gemütlichkeit. Obwohl es eher zur Weihnachtszeit spielt, muss es nicht unbedingt zwingend dort gelesen werden, aber es gibt dieser Zeit noch ein wenig mehr .. Besinnlichkeit.

Ich muss allerdings auch gestehen, dass ich das ganz große Wunder, dass dieses Buch enthält, nicht unbedingt gebraucht hätte und es fast schon ein wenig  too much fand. Es war einfach, wie soll ich es ausdrücken .. überflüssig in meinen Augen. Gerade, weil Joey selbst schon so viel Wunder verbracht hat.
Es hat für mich in diesem Moment viel zu überladen gewirkt.
Die kleinen Geschichten und Wunder drumherum haben mir viel besser gefallen und haben die Story zu einem Buch gemacht, die zum Nachdenken anregt.
Über Rassismus, über Nächstenliebe, über die kleinen Wunder unseres Lebens, die oftmals in Vergessenheit geraten.



Quelle Bild & Text Christine Bouzrou

(Folgenden Link kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung: Quelle:Christine Bouzrou )

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