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Lesemonat März 2o26

Hallo meine Lieben,  heute habe ich wieder den Lesemonat für euch. Im März habe ich trotz vieler Arbeitstunden doch ein wenig lesen können und habe sieben Bücher gelesen. Wobei, genau betrachtet waren es nur sechs Bücher, denn eines habe ich leider abbrechen müssen. Insgesamt habe ich damit aber 2563 Seiten gelesen.  Und mit diesem Buch bin ich auch direkt in den Monat gestartet. Ich habe das Buch via einem Tauschpaket bekommen, dass ich mir in Ankas Community als Buch gewünscht habe. Booktok und auch mein Sanni, aka meine Freundin Tina hat total von dem Buch geschwärmt.  Ich allerdings habe es nur bis Seite 143 bgeschafft, dann habe ich das Buch abgebrochen. Ich habe schon verdammt viel Dark Romance und auch Military Romance gelesen, aber das war sogar mir ein bisschen too much. Nicht heavy im Form der Brutalität, denn auch das bin ich einiges gewöhnt, sondern eher von ... ich mag die Charaktere nicht, weil sie mir mit ihrem Verhalten einfach tierisch auf die Eier gingen...

[Rezension] Der Winterpalast

Titel: Der Winterpalast
Autor: Eva Stachniak
D: 9,99 €
A: 10,30 €
CH: 14,90 sFr
Erschienen: 16.09.2013
insel taschenbuch 4270, Broschur, 532 Seiten
ISBN: 978-3-458-35970-8
Auch als eBook erhältlich 

Inhalt: "Geheime Gänge, verdeckte Türen, dunkle Nischen: Als die Waise Varvara als Dienstmädchen in den Winterpalast kommt, lernt sie schnell, sich ihre Verschwiegenheit und ihren aufmerksamen Blick zunutze zu machen. Keine Intrige, die ihr entginge, kein Getuschel, das ihren Ohren verborgen bliebe. Schnell wird sie zu einer der wichtigsten „Spioninnen“ im Palast. Als die junge Sophie von Anhalt-Zerbst – die spätere Katharina die Große – an den Hof kommt und auf dem Weg zur Macht eine Verbündete braucht, wird Varvara ihre engste Vertraute. Schließlich erklimmt Katharina den Zarenthron – aus der unerfahrenen Fremden wird eine der mächtigsten Frauen ihrer Zeit." Quelle: Der Winterpalast

Dieses Buch habe ich mir bei Rebuy bestellt vor ca. zwei Monaten oder länger, weil ich das Cover einfach total toll fand. XD
Zudem fasziniert mich die Geschichte der russischen Zarenzeit wirklich sehr und das Buch erzählt immerhin die Geschichte einer der bedeutensten Frauen der russischen Geschichte.

Die junge Varwara kommt als Waise in den Winterpalast. Anfangs findet sie sich in den vielen Geheimgängen, den dunklen Nischen und den verdeckten Türen so gar nicht zurecht. Jedoch lernt sie schnell, dass sie sich genau das zunütze machen kann. Ihre Verschwiegenheit und vor allem ihrem aufmerksamen Augen entgeht nichts: Kein Geheimnis, kein Getuschel, keine geplante Intrige.. und schon bald gehört sie zu einer der besten Spioninnen im ganzen Palast.
Also die junge Sophie von Anhalt Zerbst an den Palast kommt, wird Varwara ihre einzige Verbündete und begeleitet sie auf ihrem Weg zum Zarenthron als Katharina, die Große, wobei nicht nur Katharina sich fragen muss, wer wirklich noch Freund ist und wer zum Feind werden kann.

Der Schreibstil von Eva Stachniak hat mir wirklich gut gefallen, gleich von der ersten Seite an. Das Buch beschreibt eune Zeitspanne von 21 Jahren, in welchen die junge Deutsche Sophie von Anhalt - Zerbst zu einer der mächstigsten Frau in ganz Russland aufsteigt und die Geschichte Russlands grundlegend verändert.

Sophie bzw. Katharina war mir von Anfang an sympatisch. Als völlig Fremde kommt sie in den Winterpalast, in ein völlig fremdes Land, von welchem sie weder die Sprache versteht, noch die Kulturen richtig versteht. In Varwara findet sie nicht nur ein Dienstmädchen, sondern auch eine Freundin, welche ihr mit Rat und Tat zur Seite steht und sie oft genug auch einfach nur mal das sein lässt, was sie eigentlich noch immer ist: Ein Kind.

Varwara ist schon  längerim Winterpalast und kennt ihn wie ihre Westentasche, hilft Sophie sich in der ihr völlig fremden Welt zurecht zu finden.
Das Buch beeinhaltet hauptsächlich geschichtliche Dinge über den Aufstieg von Sophie zu Katherina, der Großen.
Man muss sich schon wirklich für dieses Themengebiet interessieren, sonst könnte das Buch recht schnell langweilig oder langatimig werden.
Für mich war es ein tolles Leserlebnis die Geschichte der großen Zarin nachzulesen, welche Freud und Leid oftmals nahe beieinander liegen lässt.
Klare Leseempfehlung von mir, für jeden, der sich ebenso auf diesem Themengebiet auskennt und die Lebensgeschichte einer starken und mächtigen Frau nachlesen möchte.


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