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[Bloggeraktion] Montagsfrage



Eine neue Woche beginnt und ich möchte euch wieder mit zur Montagsfrage von Lauter & Leise nehmen. In der letzten Wochen und Monaten habe ich ja dann doch eher ausgesetzt oder es irgendwie verpeilt, daran teilzunehmen. Ich hoffe, es klappt in Zukunft wieder regelmässiger.
Jede Woche stellt sie eine Frage, die auf dem Blog beantwortet wird.
Wenn ihr auch mitmachen möchtet, dann schaut doch einfach mal auf dem Blog von Antonia vorbei.
Wie bist du zum Lesen gekommen?
Dazu möchte ich euch eine kleine Geschichte erzählen. Ich habe sie bereits vor einiger Zeit geschrieben und hier auch schon mal veröffentlicht, aber sie ist für diese Frage gerade einfach nur passend.


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... so beginnen die meisten Märchen und auch ich habe euch heute ein kleines Märchen zu erzählen. Das Märchen vom zickigen Lesetierchen.

Schon früh in der Kindheit kam das Lesetierchen mit Büchern in Kontakt. Erst hat es kein Wort lesen können und sich stattdessen nur die Bilder angeschaut.
Der zwei Jahre ältere Bruder des Lesetierchens hat ihr kleinere Geschichten vorgelesen. angefangen über Märchenbücher und allgemein Kinderbüchern, die dem Alter des Lesetierchens entsprachen, bis hin zu Max und Moritz von Wilhelm Busch.
Irgendwann, nachdem das kleine Lesetierchen die ersten Jahre in der Schule hinter sich gebracht hatte, war es ihm zu blöd, sich dauernd etwas vorlesen lassen zu müssen.
Auch der große Bruder hatte irgendwann keine Lust mehr, den Erklärbär für seine kleine Schwester zu spielen, egal wie sehr er sie auch liebte.

Mit dem ersten Buch "Wir Kinder aus Büllerbü" von Astrid Lindgren bewaffnet, welches übrigens noch immer im Bücherregal verweilt, verzog sich das kleine Lesetierchen auf ihr Zimmer, um zu lesen.
Von vorne nach hinten, von hinten wieder zurück und auch von quer nach durch wurde dieses Buch verschlungen.
So oft, dass das junge Mädchen, die Geschichten bald sogar auswendig konnte.

Die Jahre gingen ins Land, Bücher füllten das Regal des kleinen Lesetierchens. Im Laufe der Zeit stellte es fest, dass es richtig zickig werden konnte, wenn es mal ein paar Tage nicht lesen konnte.
Dann kam der Moment, der das Leseverhalten des Lesetierchens noch um ein vielfaches verstärken sollte: Es fand "Die unendliche Geschichte", von Michael Ende.
Oh, was war es sofort verliebt.
Die Welt von Phantasien lockte das Lesetierchen vollkommen in die Welt der Bücher und es konnte dieser bis heute nicht entkommen.

Und die Moral von der Geschicht: Nur mit genug Büchern, zickt das Tierchen nicht.

Kommentare

  1. Hey :D,

    Michael Ende war auch mein früher Tot ^^ Ich liebe seine Bücher heute noch. ♥ Witzig ist dabei ja, das Kinder ganz locker dieses Buch verstehen und Erwachsene - die es nicht kennen - sich gerne mal erst darauf einlassen müssen :D

    Tintengrüße von der Ruby

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  2. Hallo Melanie,

    oh was für eine süße Geschichte. Ich war (leider) das ältere Kind und hatte keinen großen Bruder, der mir vorlas. Aber den Job hat meine Mama übernommen und "Die Kinder aus Bullerbü" waren auch eines meiner ersten Bücher, die ich gelesen habe. Gefolgt von "Madita und Pims" :)

    Liebste Grüße und eine schöne Woche
    Emma

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