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Lesemonat Oktober 2026

Hallo liebe Lesenden,  auch in diesem Monat will ich euch den Lesemonat natürlich nicht vorenthalten. Ich bin von mir selbst überrascht, wie viel ich eigentlich gelesen habe, denn es kam mir gar nicht so viel vor.  Der Großteil davon waren eBooks und "nur" zwei der Bücher waren ein Printexemplar. Aber das ist ja eigentlich egal und spielt keine große Rolle.  Im Oktober habe ich jedenfalls 7 Bücher gelesen und insgesamt waren das 2190 Seiten.   1. Iris T. Cannon - Beautiful Villian - 306 Seiten  Das Buch habe ich mir über Amazon selbst gekauft, weil mich nicht nur das Cover interessiert hat, sondern auch der Klappentext.  Eine Rezension dazu wird bestimmt noch erfolgen, wenn mich mein innerer Monk lässt. Denn momentan fällt es ihm wieder ein wenig schwer, Rezensionen oder andere Texte für Manuskripte zu schreiben.  Aber ich arbeite daran. Oder so.  2. Annika Wirtz - When Trouble feels like home - 424 Seiten Schon wieder ein Buch von Annika. E...

[Rezension] Das Herz der Nacht

Titel: Das Herz der Nacht
Autor: Ulrike Schweikert

  • Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
  • Verlag: Egmont LYX; Auflage: 1 (5. Oktober 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3802582233
  • ISBN-13: 978-3802582233
Inhalt: "Wien im 19. Jahrhundert. Auf den prunkvollen Bällen am kaiserlichen Hof wird der Vampir András Báthory von den Damen umschwärmt. Doch ihn verlangt es nach geistreicher Unterhaltung, wie er sie in den Gemächern der klugen Gräfin von Traunstein findet. Dort lernt er die hübsche Pianistin Karoline kennen und beginnt, bei ihr Unterricht zu nehmen. Doch Karoline hütet ein dunkles Geheimnis. Da wird eine Adlige ermordet aufgefunden, und alles deutet darauf hin, dass in der Stadt ein weiterer Vampir sein Unwesen treibt. Er scheint es auf Báthory abgesehen zu haben und auf alle, die ihm nahe stehen." Quelle: Das Herz der Nacht


Uff, ich traue mich gar nicht zu erwähnen, wie lange es her ist, dass ich dieses Buch gelesen habe.
Ich kann euch zumindest soviel verraten, dass es nicht in diesem Jahr passiert. *lach*
Und falls jemand sich fragt, ob ich eine Rezension nach dieser langen Zeit überhaupt noch vernünftig schreiben kann, den kann ich beruhigen: Yes, I can.
Aber lest selbst, was mir noch im Gedächtnis geblieben ist.



Wien, im 19. Jahrhundert.
András Báthory ist ein Vampir und wird von den Hofdamen in Wien regelrecht umschwärmt. Auf den prunkvollen Bällchen im kaiserlichen Palast liegen ihm die Frauen zu Füßen und doch zieht es ihn jedesmal in die Gemächer der lugen Gräfin von Traunstein.
Bei ihr erhält er die geistreicht Unterhaltung, die er sich wünscht, die, die er bei all den Hofdamen am Palast einfach nicht in dem Ausmass findet.
Bei einem seiner Besuche lernt er schließlich die junge Pianistin Karoline kennen. Er beginnt bei ihr Unterricht zu nehmen und erweckt mehr und mehr Gefühle in sich selbst, die er schon länger nicht mehr gespürt hat.
Als in der Umgebung eine Adlige ermordert wird, deutet alles darauf hin, dass sich ein anerer Vampir in der Stadt befindet.
Macht dieser ihm etwas sein Revier streitig? Und was hat Karoline damit zu tun?

Der Schreibstil, er ist mir auch heute noch in guter Erinnerung. Ich habe wirklich gut in das Buch hineingefunden habe mich sofort nach Wien versetzt gefühlt.
Obwohl András  eigentlich das Klischee eines typischen Vampirs erfüllt, stand ich ihm direkt mit Sympathie gegenüber.
Durch die Musik, durch das Erlernen der Musik mit Hilfe von Karoline und den Momenten, in denen er sich in der Musik regelrecht verloren hat, war er ein Charakter, er mir selbst regelrecht ans Herz gewachsen ist.

Meine kleine persönliche Helding war allerding Sofie, welche der Graf zusammen mit Karoline kennenlernt.
Sie ist auf gewisse Art und Weise ebenso ein "Wesen der Dunkelheit", denn Sofie ist blind. Ihre Art und Weise, sie sie damit umgeht, hat mir so manches Mal ein Lächeln ins Gesicht gezaubert und selbst András konnte noch das eine oder andere von ihr lernen.

Ich fand es wirklich gut, dass sie ihm nicht irgendwelche übernatürlichen Kräfte verliehen hat, die erst dann plötzlich auftreten, wenn eine Situation vorlag, die ein wenig mehr.. nennen wir es Denkvermögen erforderte.
Er hat sich mit jeder auftretenden Situation auf seine Weise befasst und blieb dabei irgendwie doch so authentisch, dass meine Sympathie ihm gegenüber mit jeder Seite wuchs und wuchs.
Ich hätte mir zwar gewünscht, dass das Ende nicht ganz so plötzlich kommt und auch ein wenig.. länger beschrieben worden wäre, aber das Leserherz kann ja nicht alles haben. ;)

Alles in allem habe ich ein Buch bekommen, welches von jedem etwas beeinhaltet hat.
Spannung, Romantik und Liebe, Freundschaft und musikalische Elemente.  Vor allem aber einen wunderbaren Einblick in das frührere Wien, welches es mir wirklich nicht leicht gemacht hat, mich nicht in die Stadt zu verlieben.



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