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[ bloggeraktion ] freitagsfüller

  Moin!  Heute gibt es den Freitagsfüller wieder früher am Tag, weil ich gerade etwas Zeit habe und danach noch kurz in eines meiner Mauskripte hüpfen möchte, um es mit ein bisschen mehr Wörter zu füllen. Letzte Woche hat das ganz gut geklappt. Schauen wir mal, wie es heute läuft. Aber erstmal gibt es den Freitagsfüller. Der zweite Kaffee steht auch schon bereit, weil der erste seine Arbeit schon wieder nicht macht. Wenn ich ihr auch mitmachen möchtet, dann schaut unbedingt mal bei  Barbara  und ihrem tollen Blog vorbei. Da gibt es allerhand zu entdecken.    1. Mir ist aufgefallen, dass momentan unglaublich viele Kastanien auf dem Boden liegen. Wenn es geregnet hat, muss man aufpassen, dass man darauf nicht noch ausrutscht. Erst gestern habe ich nämlich gelesen, dass das einer Radfahrerin bei einer Eichel passiert ist und sie sich dabei erheblich verletzt hat.  2.  Der Wetterbericht meinte neulich , bzw. vorgestern, dass es nicht regnen soll...

[Rezension] Hells Gate

Titel: Hells Gate
Autor: Richard Crompton

19. Juni 2015
978-3-423-26062-6

14,90 € [D]
inkl. MwSt., versandkostenfrei in D, A, CH, weitere Infos 
Inhalt: "
Eine packende Reise in die Abgründe Afrikas
Der eigenwillige Massai-Ermittler Mollel wird von Nairobi in die Provinz versetzt, in einen kleinen Ort direkt neben dem Nationalpark Hell’s Gate. Hier gibt es bis auf ein paar Touristen, die den Nationalpark besuchen und im örtlichen Hotel absteigen, nur sehr wenig Abwechslung ... Bis eine Blumenpflückerin ermordet wird, die auf einer nahe gelegenen Blumenfarm gearbeitet hat. Mollel argwöhnt schnell, dass eine Polizisten-Gang in den Mord verwickelt ist, die mit Gewalt und Selbstjustiz die Gegend unsicher macht. Für Mollel wird es brandgefährlich, aber heraushalten kann er sich aus dieser Sache nicht: Er muss sich fragen, ob er noch auf der richtigen Seite steht." Quelle: Mollel

Ach du meine Güte.. ich weiß gar nicht, ob ich mich beim dtv Verlag jemals werde dafür entschuldigen können, dass diese Rezension so verdammt lang auf sich warten ließ.
Ich habe das Buch bereits im Augst letzten jahres ( !!!) gelesen und es kann sich echt niemand vorstellen, wie groß mein schlechtes Gewissen ist, weil die Rezension erst jetzt erfolgt.

Ich habe bereits den ersten Band "Wenn der Mond stirbt" um den Massai - Ermittler Mollel gelesen und war auf den zweiten wirklich sehr gespannt.
Konnte er meine Erwartungen erfüllen und fast nahtlos an den ersten Band anknüpfen?
Lest selbst.

Nach den Ereignissen rund um seinen letzten Fall, wird Mollel in die Provinz Nairobis versetzt. 
Auch dort macht er sich nicht wirklich viele Freunde, stößt auf Mauern des Schweigens und der Ablehnung. 
Als auch hier die Leiche einer jungen Frau gefunden wird, gerät er schnell in ein Bett aus Lügen und Intrigen, muss am Ende sogar um sein eigenes Leben fürchten. Er muss sich sogar die Frage stellen, ob er wirklich noch für die richtige Seite kämpft.

Der Schreibstil hat mir wie auch im ersten Band wirklich gefallen. Mollel ist trotz oder gerade wegen seiner eigenbrödlerischen Art ein Typ, den man irgendwie einfach ins Herz schließt. 
Er sagt, was er denkt und handelt oft so, wie man es gar nicht von ihm erwartet. 

In diesem Buch spielt auch die Vergangenheit des sympathischen Ermittlers eine Rolle, welche mittels Rückblenden in die Geschichte eingebaut wurde. 

Auch bei diesem Band hat Richard Crompton den Leser deutlich spüren lassen, wie sehr ihm Nairobi selbst ans Herz gewachsen ist und wie sehr er sich damit beschäftigt hat. 
Durch verschiedene Handlungsstränge, die am Ende zueinander führen, nehmen den Leser mit auf eine Reise durch das wunderschöne Nairobi.
Durch die detailgetreue Erzählweise des Autors, fühlt man sich fast wie.. Zuhause. 
Der Spannungsbogen wird recht konstant aufrecht erhalten, auch wenn ich selbst finde, dass der Autor auch hier noch weitaus mehr Luft nach oben hat. 
Dennoch ein Buch, welches ich euch durchaus als Krimi in einer anderen Welt ans Herz legen möchte. 



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