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Lesemonat Oktober 2026

Hallo liebe Lesenden,  auch in diesem Monat will ich euch den Lesemonat natürlich nicht vorenthalten. Ich bin von mir selbst überrascht, wie viel ich eigentlich gelesen habe, denn es kam mir gar nicht so viel vor.  Der Großteil davon waren eBooks und "nur" zwei der Bücher waren ein Printexemplar. Aber das ist ja eigentlich egal und spielt keine große Rolle.  Im Oktober habe ich jedenfalls 7 Bücher gelesen und insgesamt waren das 2190 Seiten.   1. Iris T. Cannon - Beautiful Villian - 306 Seiten  Das Buch habe ich mir über Amazon selbst gekauft, weil mich nicht nur das Cover interessiert hat, sondern auch der Klappentext.  Eine Rezension dazu wird bestimmt noch erfolgen, wenn mich mein innerer Monk lässt. Denn momentan fällt es ihm wieder ein wenig schwer, Rezensionen oder andere Texte für Manuskripte zu schreiben.  Aber ich arbeite daran. Oder so.  2. Annika Wirtz - When Trouble feels like home - 424 Seiten Schon wieder ein Buch von Annika. E...

[Rezension] In den Fesseln von Bermuda

Titel: In den Fesseln von Bermuda
Autor. Michelle Reiter

  • Taschenbuch: 420 Seiten
  • Verlag: Books on Demand; Auflage: 1 (24. Juli 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 375283921X
  • ISBN-13: 978-3752839210
Inhalt: "Michelle träumt davon, Autorin zu werden. Doch obwohl sie schon seit Wochen von der Idee für ein Manuskript gefesselt ist, hat sie noch keinen einzigen Satz zu Papier gebracht. Um ihre Schreibblockade zu überwinden, entschließt sie sich zu einer Reise nach Kuba, die abrupt über dem Bermudadreieck endet. Der Flugzeugabsturz, der eigentlich ihren Tod hätte bedeuten müssen, bringt Michelle in eine andere Welt und in die Nähe eines Mannes, der gleichermaßen ihr Retter und Henker zu sein scheint. Denn im Angesicht eines nahenden Krieges muss Michelle erkennen, dass Leandro bereit ist, jeden zu töten, der sein Volk zu bespitzeln versucht. Ihr bleibt nur eine Chance, um zu überleben: Sie muss Leandros Vertrauen gewinnen und ihm beweisen, dass ihr Zusammentreffen das Schicksal seines Volkes wenden kann." Quelle: Bermuda
(Folgenden Link kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung: Quelle:Bermuda )
In erster Linie danke ich Books on Demand  und Literaturtest dafür, dass mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. 
Ich muss ehrlich gestehen, dass ich dieses Buch, hätte ich es im Laden gesehen, nicht mitgenommen hätte, da mich das Cover eigentlich so gar nicht anspricht. 
Aber die Story dahinter klang echt interessant, also habe ich zugesagt, dieses Buch zu lesen. 

Michelle träumt davon, Autorin zu werden. Im Kopf hat sie eine Menge Idee und doch bringt sie keine davon richtig aufs Papier. 
Um ihrer Schreibblockade zu entgehen, entschließt sie sich dazu, eine Reise nach Kuba zu unternehmen. 
Eine Reise, die genau über dem Bermudadreieck endet. Eigentlich hätte dieser Flugzeugabsturz ihren sicheren Tod bedeuten sollen, doch plötzlich findet sie sich in einer Welt wieder, die sie sich nicht mal richtig hätte erträumen können. 
Er bringt Michelle in eine andere Welt und in die Gegenwart eines Mannes, der ihr Retter und ihr Untergang zugleich zu sein scheint.
Ihr bleibt nur eine Chance: Sie muss das versuchen, das Vertrauen des Mannes zu gewinnen, der auch nicht davor zurück schrecken würde, wie zu töten. 

Ich muss gestehen, ich habe wirklich lange darüber nachgedacht, wie ich diese Rezension am besten verpacke. Ich habe sie mir jeden Tag vorgenommen und dann doch wieder beiseite geschoben, weil ich einfach nicht die richtigen Worte gefunden habe. 
Der Schreibstil an sich war eigentlich ganz gut. er ist leicht und lässt sich gut lesen, allerdings hatte ich mit dem Storyverlauf so ein kleines Problem. 
Die Idee an sich fand ich wirklich gut. Durch einen Flugzeugabsturz im Bermuda - Dreieck in eine andere Welt katapultiert werden, aber mit der Umsetzung hat sich die Autorin ein wenig schwer getan. 
Teilweise fand ich ihre Protagonistin - die rein zufällig denselben Namen wie die Autorin trägt - war mir manchmal einfach zu perfekt. Es war klar, dass ausgerechnet sie die Person sein wird, die dazu in der Lage sein wird, die Welt, in der Leando lebt, zu retten. 
Sie hatte kaum Ecken und Kanten, schien alles zu können und das ging mir irgendwann einfach ein wenig auf die Nerven. 
Im Gegenzug wirkte sie auch oft ziemlich naiv und oberflächlich, einfach widersprüchlich. Ich bin mit ihr einfach nichr warm geworden, so sehr ich es vielleicht auch gewollt habe. 

Leandro war.. ja Leandro eben. Ein Mann, wie er im Buche steht und das sprichwörtlich. Mit seinen Launen war er echt nervig und ich glaube, ich hätte ihm nicht nur einmal mit der Bratpfanne eins übergezogen, wenn er das bei mir abgezogen hatte. 
Er stößt Michelle - oder Stacy, wie er sie nennt - von sich weg, dann will er sie plötzlich doch wieder. Im nächsten Augenblick geht sie ihm so auf die Nerven, dass er sie am liebsten die nächste Klippe hinunter werfen will. 

Das Ende war für mich echt so ein ... ja, ein WTF - Moment. Ich habe auf dem Bett gesessen und gedacht: "Wie? Das war's jetzt? Das war das Ende?" 
Ich muss gestehen, dass mir die Nebencharaktere und die Nebenschauplätze viel besser gefallen haben, als die eigentliche Hauptstory. 
Aus der Welt, in die Michelle katapultiert wird, hätte man viel mehr machen können. Schade, dass die Autorin genau das nicht geschafft hat, denn so hätte dieses Buch echtes Potenzial gehabt.

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