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[ bloggeraktion ] montagsstarter

  Guten morgen ihr Lieben,  Was gibt es Besseres, als die Woche mit einem freien Tag und mit dem Montagsstarter von Anni zu starten? Das Ritual am Anfang der Woche möchte ich euch natürlich auf gar keinen Fall vorenthalten. Ich habe für diese Woche noch ein paar andere Blogeinträge geplant, aber heute geht es erstmal um den Montagstarter. Wenn ihr bei der Aktion auch einmal mitmachen möchtet wisst ihr ja inzwischen, wo der Blog der lieben Anni zu finden ist.  Ich werde mich gleich wieder auf den Weg zu einem kleinen Spaziergang machen, denn die Woche wird wieder lang genug und vor allem sehr arbeitsreich.    ❶ Ich hatte tatsächlich gar nichts im Osternest. ❷ Das Stars und Idols auch nur Menschen sind und wie jeder andere auch morgens als erstes kacken gehen oder ein Recht auf ihr Privatleben haben , wird gerne übersehen.  Gerade in einigen asiatischen Ländern. ❸ An den Feiertagen geniesse ich die Ruhe und die Zeit für mich. Gestern zum B...

[Rezension] Das Jahr der Lügen

Titel: Das Jahr der Lügen
Autor: Marijn Bacher
ISBN-13: 
978-3-8251-7875-8
Erscheinungsjahr: 
2014

Verlag: Urachhaus

Inhalt: 
Seitdem ihr Vater die Familie verlassen hat, lebt die 14-jährige Antonia mit ihren älteren Geschwistern Iris und Max und der Mutter allein. Alle scheinen einen Weg zu finden, mit der Situation umzugehen, nur Toni kommt nicht damit zurecht.
Als ihr Vater seine Kinder einlädt, ihn auf Kreta zu besuchen, fahren nur Antonia und Iris hin. Für die ältere Schwester wird der Besuch zu einem endgültigen Abschied. Antonia dagegen gerät vollkommen aus dem Gleichgewicht, flieht immer häufiger in Traumwelten und verstrickt sich zunehmend in ein Konstrukt aus Lügen. Zu Hause versucht ihr Onkel, die Balance in der Familie wieder herzustellen. Aber ihr Bruder will keinen zweiten Mann im Haus – und scheut kein Mittel, ihn loszuwerden. Quelle: Toni

In erster Linie gilt mein Dank für dieses Buch natürlich Blogg dein Buch und dem Urachhaus - Verlag für die Zusendung und Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares. Ich fand den Klappentext eigentlich gar nicht so schlecht und habe mich deshalb auf dieses Buch beworben. Aber hat es mir auch gefallen? Hat es meinen Erwartungen entsprochen? Lest selbst.

Antonia ist 14 und lebt mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern allein. Der Vater hat die Familie vor nicht allzu langer Zeit verlassen und gerade ihre Schwester Iris will von ihrem Vater nichts mehr wissen. Als ihr Vater die beiden zu sich nach Kreta einlädt, ist nichts mehr wie es war und Toni kommt mit der Situation noch weniger klar, als eh schon.
Sie zieht sich vollkommen zurück und versinkt ihr ihrer eigenen Welt, in einer Traumwelt, in welcher sie mit Karl - einem imaginären Freund - fast schon glücklich ist.
Als ihr Onkel versucht die Balance in der Familie wiederherzustellen, gerät ihr Leben vollends aus den Fugen, denn als ihr eigener Bruder  will keinen zweiten Mann im Haus und schreckt auch nicht davor zurück, Toni für seine Zwecke einzuspannen. Noch ehe sie alles richtig realisieren kann, verstrickt sie sich aus einem Meer aus Lügen, aus welchem sie alleine nicht wieder rauszukommen scheint.

Ich muss ehrlich sagen, dass ich mehrere Tage gebraucht habe, um diese Rezension in Worte zu fassen, um in Worte zu fassen, was nach diesem Buch in mir vorgeht.
Dadurch, dass ich selbst - in doppelter Hinsicht - ebenso ein Scheidungskind bin, konnte ich nachvollziehen, was in Toni vorgehen könnte, aber ihre Handlungen selbst.. die waren mir manchmal echt ein Rätsel.
Oftmals fand ich sie für ihre 14 Jahre einfach total unreif und die Tatsache, dass sie nicht die einzige ist, die in ihrer Familie eine Lüge nach der anderen verbreitet, hat es nicht unbedingt besser gemacht.

Max, welcher nicht davor zurückschreckt, seine eigene Schwester für seine Zwecke einzuspannen, um den ungeliebten Onkel loszuwerden, war mir wirklich am unsympatischten. Für sein Alter fand ich sein Verhalten echt unangemessen und dass er die Worte seiner Schwester, welche das allerdings auch nicht wirklich richtig stellt, zu seinen Zwecken nutzt, fand ich ehrlich gesagt etwas schwach.

Der Schreibstil an sich war auf das entsprechende Alter, welches auch Toni wiederspiegelt, durchaus angemessen und ich bin gut durchgekommen. Einige der Gedankengänge Tonis konnte ich durchaus nachvollziehen und auch ihre typischen Streitereien mit ihrer Schwester Iris.

Im Großen und Ganzen fand ich, dass in dem Buch viel Potenzial verschwendet wurde und man durchaus etwas anderes daraus hätte manchen können.
Auch die Stellen, die die Eltern der Kinder betreffen, gerade was den Vater anging, fand ich schon ein bisschen.. an den Haaren herbeigezogen und auch unrealistisch.
Leider konnte mich das Buch -  trotz dass ich es recht schnell durch hatte und aufgrund der Scheidungskindsache - einfach nicht überzeugen und so schwer es mir auch fällt, kann ich nur 2 von 5 Schneeflöckchenbäume für dieses Werk von Marjin Backer vergeben.


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