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[Rezension] Die unendliche Geschichte

Titel: Die unendliche Geschichte
Autor: Michael Ende 
Gebundene Ausgabe: 475 Seiten
Verlag: Thienemann Verlag; Auflage: 11. (März 2012) (1. Juli 2004)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3522176847
ISBN-13: 978-3522176842

Klappentext: "Ein Bestseller in neuer Aufmachung!

Bastian Balthasar Bux gerät in einem Antiquariat an ein Buch, das ihn auf magische Weise anzieht: "Die unendliche Geschichte". Er stiehlt es und liest auf dem Schulspeicher vom grenzenlosen Reich Phantasien, in dem sich auf unheimliche Weise das Nichts immer weiter ausbreitet. Ursache dafür ist die Krankheit der "Kindlichen Kaiserin", die einen neuen Namen braucht, um gesund zu werden. Den kann ihr aber nur ein Menschenkind geben. Bald merkt Bastian, dass er mehr und mehr in die Handlung um den jungen Krieger Atreju und dessen Aufgabe, ein solches Menschenkind zu finden, hineingerät. Sollte er selbst jenes Menschenkind sein?" Quelle: Die unendliche Geschichte

Meine Meinung:

Als Kind habe ich dieses Buch in einem Rutsch verschlungen und auch heute hat sich nicht sonderlichen viel daran geändert.
Die Geschichte handelt von Bastian Balthasar Bux, einen kleinen, dicklichen Jungen, welcher nach dem Tod seiner Mutter bei seinem Vater aufwächst. Dieser jedoch vergräbt sich in seiner Trauer, bekommt nicht mal mit, dass sein Sohn in der Schule von den anderen gemieden, von einigen regelrecht drangsaliert wird.

Eines Tages flüchtet Bastian auf der Flucht vor seinen Peinigern in einen kleinen Bücherladen. Dessen Ladenbesitzer - Herr Koreander - ist gar nicht wirklich begeistert, ein Kind wie Bastian in seinem Laden vorzufinden.
In einem unbeobachteten Moment, in dem Hr. Koreander in den Nebenraum verschwindet, um zu telefonieren, greift sich Bastian das Buch, in welchem der Ladenbesitzer zuletzt gelesen hat: Die unendliche Geschichte.

Da Bastian nicht nach Hause will, verkriecht er sich auf dem Dachboden der Schule und findet sich schon bald inmitten seines größten Abenteuers wieder.
Das Reich Phantasien wird von dem "Nichts" bedroht und die Kindliche Kaiserin ist schwer erkrankt. Nach und nach verschwindet ein Teil des Landes und nur Bastian kann Phantasien retten, indem er der Kindlichen Kaiserin einen neuen Namen gibt.

Gestärkt durch Auryn trifft Bastian so manches Mal die falschen Entscheidungen, merkt erst viel zu spät, dass er mit jedem weiteren Wunsch eine weitere Erinnerung verliert, welche es ihm erschwert, zurück nach Hause zu finden.

Michael Ende hat ein Märcheneops geschaffen, welches groß und klein begeistert. Durch den flüssigen und detaillierten Schreibstil, hat man oft selbst das Gefühl, sich inmitten von Phantasien zu befinden und auch heute noch hat mich das Buch regelrecht gefesselt.

Das Buch an sich ist ein wenig zweigeteilt.
Die roten Textpassagen beschreiben die reale Welt Bastian, seinen täglichen Kampf  "ums Überleben."
Die blauen Textpassagen beschreiben hingegen seine Abenteuer in Phantasien, sein Aufeinandertreffen mit Atreyu, welcher ihm schließlich hilft, nach Hause zu gelangen.
Freundschaft, Vertrauen und Liebe werden hier ganz groß geschrieben und dieses Buch verdient auf jeden Fall alle 5 Flöckchenbäume, welche es nahezu unmöglich erscheinen lassen, dass Buch noch ein zweites oder drittes Mal zu lesen.



Bis dahin,
Shou

Kommentare

  1. Ein Buch, das ich auch unbedingt mal wieder lesen muss. Schöne Rezi!
    LG Isabel

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  2. Du bist die erste mit dem selben Namen *---*
    Echt ungewöhnlich, da es ja ein männlicher Name ist, aber ich finde es cool ^-^
    Ach ja und danke für den lieben Kommentar ;)
    ich werde mal eben übrigens Leser bei dir
    Gefällt mir hier ;)

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