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Lesemonat April '26

Der letzte Tag im April ist fast vorbei und ich habe natürlich auch in diesem Monat wieder einen Rückblicker für euch, den ich euch nicht vorenthalten möchte.  Diesmal habe ich weniger gelesen, als im letzten Monat. 1610 Seiten, um genau zu sein. Aber das Lesen soll ja keine Wettkampf sein, nicht wahr?  Jeder soll das lesen, was er schafft. Das Leben ist schon stressig genug, da muss man sich nicht auch noch innerhalb der Bookbubble an die Gurgel gehen, weil einer mehr und einer wenigen gelesen hat, oder?  Aber darum soll es hier ja gar nicht erst gehen, sondern viel mehr um die Bücher, die mich diesen Monat begleitet habe.  Angefangen habe ich mit dem Buch "Du weißt 'nen Scheiss über Sterne" von Petr Hanel. Und naja, was soll ich sagen. Ich habe das Buch nicht einmal zu Ende gelesen. Der Klappentext klang zwar schon interessant, aber ich habe es tatsächlich nur geschafft, bis Seite 208 zu kommen, bevor ich zum nächsten Buch gegriffen habe.   Inhalt: "Mark...

[Rezension] Ich töte für dich


Titel: Ich töte für dich
Autor: Heike Blum
Krimi
384 Seiten, PB, Euro 12,99
ISBN: 978-3-86532-418-4
Auch als eBook erhältlich.

Inhalt: "

Pass auf, was du dir wünschst …
Es könnte wahr werden!
Muriel Ballinger rettet einem Mann das Leben. Kurz darauf wird Muriels verhasste Chefin erschossen. Als wenig später weitere Menschen aus ihrer Vergangenheit und ihrer nächsten Umgebung eiskalt hingerichtet werden, gerät ihr Leben aus den Fugen. Für die Polizei ist sie die Hauptverdächtige. Dabei hat sie keine Ahnung, warum das alles passiert und wer der Mörder ist.
Muriel sieht nur eine Chance: Sie muss den Killer finden." Quelle: Muriel

An erster Stelle gilt mein Dank dem Pendragon - Verlag, welcher mir dieses Buch als Rezensionsexemplar hat zukommen lassen. Der Klappentext hat mich sehr angesprochen, auch wenn ich von der Autorin so bislang noch gar nicht gehört habe.
Ich bin deshalb also völlig unbefangen und ohne jede Vorkenntnisse an diesen Krimi gegangen.

Muriel Ballinger arbeitet in einer Bank als Investmentmangerin und ist dort doch den täglichen Mobbingattacken ihrer Chefin ausgesetzt. Als wäre das nicht schon schlimm genug, ist ihr Privatleben auch nicht gerade rosig und die Gefühle, die sie Phillip, einem jungen Mann in ihrem Umfeld entgegenbringt, werden von ihm alles andere als erwidert.
Eines Abends nimmt sie einen jungen Mann im Auto mit und rettet ihm damit vermutlich das Leben. Im Laufe der nächsten Zeit lernt sie den mysteriösen Unbekannten und bisschen besser kennen und scheint langsam wieder etwas Mut und Lebensfreude zu bekommen.
Bis das schier Unfassbare geschieht.. in ihrem Bekanntenkreis werden mehrere Menschen ermordet, allen vorran ihre so sehr verhasste Chefin und Muriel gerät in den Kreis der Verdächtigen, gilt sogar als Hauptverdächtige.
Ohne zu wissen, warum diese Leute erschossen wurden, beginnt sie sich zu fragen, wer es darauf anlegt, ihr Leben so aus den Fugen geraten zu lassen.

Ich muss wirklich sagen, dass mich der Schreibstil der Autorin sehr überrascht hat. Von Anfang an kann man sich in Muriel hineinversetzen, kann nachvollziehen, was sie denkt und fühlt und warum sie ihre Chefin so sehr hasst.

Obwohl der Täter bereits recht früh bekannt ist, hat es mir in diesem Buch diesmal nicht mal wirklich etwas ausgemacht. Der Spannungsbogen blieb konstant oben und ich konnte das Buch nicht eher aus der Hand legen, bis auch der letzte Hinweis, der wirkliche Hintergrund aufgeklärt war.
Die Charaktere waren durchweg authentisch, gerade weil die Autorin das Hauptaugenmerk nicht alleine nur auf die Morde gelegt hat, sondern auch das Privatleben der Charaktere durchleuchtet hat.
Nach und nach wird klar, welche Hintergründe all das hat, warum ausgerechnet Nuriel zurt Hauptverdächtigen wird.

Kurz gesagt, der Krimi hat mir für zwischendurch wirklich gut gefallen und mit Muriel hat Heike Blum eine Protagonistin geschaffen, welche einem sofort ans Herz wächst und welcher man wünscht, dass sich alles zu ihren Gunsten aufklärt.
Klare Leseempfehlung.

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