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[Rezension] Böses Blut

Titel: Böses Blut
Autor: Rhiannon Lassiter
Taschenbuch
Preis € (D) 8,95 | € (A) 9,20 | SFR 13,50
ISBN: 978-3-596-80803-8
lieferbar
Inhalt: "
Ein packender Mystery-Thriller

Ein altes Haus. Eine geheime Kammer. Eine grauenerregende Entdeckung. Hätte Katherine geahnt, was sie im Kinderzimmer ihrer verstorbenen Mutter erwartet, hätte sie die Tür zu dem geheimen Spielzimmer nie geöffnet. Sie hätte die Vergangenheit ruhen lassen. Doch manchmal wehrt sich die Vergangenheit gegen das Vergessenwerden …
Über Rhiannon Lassiter
Rhiannon Lassiter kam 1977 in London zur Welt und studierte in Oxford, wo sie noch heute lebt. Sie ist die älteste Tochter der Jugendbuchautorin Mary Hoffman. Ihren ersten Roman ›2367 – Experiment Hex‹ veröffentlichte sie im Alter von neunzehn Jahren. Am liebsten liest und schreibt sie Fantasy und Science Fiction, arbeitet aber auch als Journalistin und Webdesignerin. Ihre Bücher wurden in zehn Sprachen übersetzt. Quelle:  Böses Blut

Ich gestehe hiermit, ich habe mir das Buch hauptsächlich nur deswegen gekauft, weil es eine liebe youtuberin in einem ihrer Beiträge vorgestellt hat und ich es vom Cover her total toll fand. 
Ich war sehr gespannt auf das Buch und auch die Rezensionen dazu waren sehr vielversprechend. 
Hat das Buch auch mich überzeugen können? Lest wie immer selbst.

Das Buch beginnt mit einer typischen Szene, wie sie auch mir nicht ganz unbekannt ist, wirklich nicht. Nach der Trennung ihrer Eltern lernt die Mutter der beiden Kinder Catriona - Cat genannt -  und Roland  - besser bekannt unter Roley - einen neuen Partner kennen. Die beiden sind nicht wirklich davon angetan, erst recht nicht, als die beiden Erwachsenen beschließen zusammenzuziehen. Zu allem Überfluss bringt Peter auch noch 2 Kinder mit ins Haus - Katherina - genannt Kat - und John.
Catriona und Katherine können sich von Anfang an nicht leiden und gerade Catriona ist diejenige, die es Kat oft genug spüren lässt, sei es durch Worte oder Handlungen, die das andere junge Mädchen verletzen.
Um die Familienmitglieder einander näher zu bringen, beschließen deren Eltern, die Ferien in dem alten, verlassenen Haus zu verbringen, indem einst die verstorbene Mutter Kat's aufgewachsen ist.

Catriona sucht sich dort sofort eines der Zimmer aus und findet dort eine mysteriöse Puppe und ihre Drohnen, während Kat in ihrem Zimmer einen geheimen Raum findet, welcher sie in einen angrenzenden Schuppen führt. Dort findet sie Bücher vor, wie in fast jedem anderen Raum auch, aber in diesen wurden die Namen einiger Personen förmlich ausradiert. Kat, die nicht weiss, was sie davon halten soll, will John davon erzählen, welcher jedoch lieber mit Roland unterweg ist.

Die Streiteren der beiden Mädchen scheinen in dem Haus immer schlimmer zu werden, statt besser und einzig die beiden Jungs versuchen, die Wogen zu glätten, auch wenn sich das wahrlich als nicht ganz einfach herausstellt.

Nach einem weiteren großen Streit zwischen den beiden Stiefschwester, verschwinden beide und alles nimmt einen Verlauf, mit dem vermutlich so niemand gerechnet hat und in welchem Deliah ebenso wie die Bücher eine sehr große Rolle spielen.

Das Cover hat mich wie gesagt total angesprochen und auch die Rosenranken im Buch selbst sind ein echter Blickfang.
Der Schreibstil ist von Anfang an total flüssig gewesen und hat mich sofort mitten ins Geschehen geschmissen, auch wenn ich ehrlich sagen muss, dass selbst mir die Streiteren der beiden Mädchen echt auf die Nerven gingen.
Direkt einen Lieblingscharakter hatte ich gar nicht und gerade bei Fox oder Alice wusste ich lange Zeit nicht, was ich von den beiden halten sollte. Fox schien ein bisschen verwirrend und Alice konnte ich einfach nicht einschätzen, ob sie nun wirklich lediglich nur aus Nächstenliebe handelt oder doch anfängt, die Kinder etwas zu mögen.

Ich will nicht zu viel verraten, aber ich denke, man kann das Buch durchaus empfehlen. Eine Mischung aus Fantasy, Freundschaft und  vielleicht sogar ein bisschen Horror, aber definitiv nicht für für Kinder von 12 - 15 Jahren geeignet.

4/5Herbstblätter.

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