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[Rezension] Panikattacke Deluxe

Titel: Panikattacke Deluxe
Autor: Romy Fischer
144 Seiten,
BoD Verlag,
ISBN: 978-3732292912 ,
Preis: 9,90 Euro

Inhalt: "„Ein bisschen Psychiatrie schadet nie“, oder auch „Es gibt Menschen mit und ohne Diagnose, aber bekloppt sind wir alle“. Das sind die Leitsätze der Comedy-Autorin Romy Fischer. Krank sein und gleichzeitig lachen können? Das geht! Romy Fischer berichtet zum ersten Mal in ihrem Leben öffentlich von ihrer Panikstörung und den Folgen: wie sich ihr Leben dadurch veränderte, und wie unterschiedlich Menschen darauf reagieren, sobald sie von der Erkrankung der Autorin hören. Gleichzeitig sagt sie aber auch: „Wenn man das Leben nicht mit Humor nimmt, dann frisst das Leben einen auf.“ Und genau so verarbeitet sie ihre Erfahrungen in diesem Buch – mal ein wenig selbstironisch, mal böse sarkastisch, mal etwas verspielt. Sie will zum einen aufklären, über eine Erkrankung, deren Verbreitung mittlerweile großflächiger ist, als wir alle denken – nur die wenigsten outen sich – sie will Betroffenen Mut machen, und sie will ihre Erkrankung anderen Menschen gegenüber nicht länger vertuschen. Ein „Outing“ der ganz besonderen Sorte: Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich's völlig ungeniert!" Quelle: Romy

Bei diesem Buch ist die Autorin selbst auf mich zugetreten und ha mir eine Mail zukommen lassen, ob ich nicht ein Exemplar lesen und besprechen möchte.
Da mich der Klappentext unglaublich angesprochen hat, habe ich zugesagt. Bereits gestern kam das Exemplar bei mir an und ich habe auch fast sofort mit dem Lesen angefangen.
Das Cover finde ich zudem wirklich schön, es ist mal etwas anderes und aussergewöhnliches im Gegensatz zu all den anderen Covern.

Romy Fischer beschreibt in ihrem Buch ihr Leben mit einer Panikstörung, mit Ängsten, von denen sie nie für möglich gehalten hätte, dass auch sie unter diesen leiden könnte - wie Millionen anderer Menschen auch.
Obwohl es eigentlich ein sehr ernstes Thema ist, nimmt sich die Autorin selbst auf die Schippe und schildert mit trockenem Humor und einer Menge Sarkasmus schildert sie alltägliche Situationen in ihrem Leben, verlorene Freundschaften, die aufgrund ihrer Krankheit nicht mehr existieren.
Ich denke, ich kann behaupten, dass ich zumindest ein Stückchen weit verstehen kann, was die Autorin mit ihrem Buch zu sagen versucht, gerade weil auch in meinem Umfeld eine bestimmte Krankheit eine Rolle spielt.
Oftmals wird man aufgrund bestimmter Krankheitsbilder sofort von der Gesellschaft abgestempelt und hat nicht mal die Chance, sich quasi zu beweisen.
Romy Fischer gehört im Grunde zu genau solch einer abgestempelten Gruppe und doch steht sie mitten im Leben, beschreibt anhand ihres Buches, wie sie damit umgegangen ist und es noch immer tut. Und auch, dass sich heutzutage niemand mehr schämen muss, wenn er sich in psychiatrische Behandlung begibt. ( Der Meinung bin ich übrigens auch!!)

Ein Buch, welches zum Nachdenke anregt, aber auch zum Schmunzeln, denn Romy Fischer hat beides geschafft bei mir hervorzurufen.
Sie kann trotz ihrer Erkrankung über sich selbst lachen, hat Respekt vor all den anderen, die ebenso an solchen  ( oder anderen ) Erkrankungen leiden, was sich auch deutlich in ihrem Buch wiederspiegelt.

5/5 Schneeflöckchenbäume sind mir meiner Meinung nach auf jeden Fall angebracht.




Kommentare

  1. Hallo :)
    Eine sehr schöne Rezi von dir. Das Buch kannte ich noch gar nicht, aber es hört sich total spannend an. Mit dem Cover gebe ich dir vollkommen recht, es sieht ganz anders aus, als "normale" Cover, was aber nicht heißt, dass es nicht schön ist.
    Mir gefällt dein Blog sehr und daher, werde ich mal schnell eine Leserin :)

    Liebe Grüße, Carly

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