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[Rezension] So fern wie ein Stern


Titel: So fern wie ein Stern
Autor: Amanda Frost 
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1190 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 268 Seiten
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B00K86F2S6

Inhalt: "Hätte der Tierarzt Mark für Frauen nur ein halb so geschicktes Händchen wie für Tiere, würde sein Einsatz auf der Erde sicherlich erfolgreicher verlaufen. Denn kaum hat er die quirlige Elena kennengelernt, verliert sie bei einem Unfall ihr Gedächtnis. Eine Fügung des Schicksals? Vielleicht! Elena kauft ihm nämlich bedenkenlos ab, dass Außerirdische auf der Erde das Normalste der Welt sind. Orientierungslos, wie sie ist, verfrachtet Mark sie schließlich auf seinen Heimatplaneten Siria. Mitnichten darauf gefasst, dass der rothaarige Wirbelwind binnen kürzester Zeit nicht nur sein Leben, sondern auch das seiner beiden Töchter auf den Kopf stellt. Was aber, wenn Elena eines Tages ihr Gedächtnis wiedererlangt …? Quelle: Elena


Erstmal gilt mein Dank der Autorin selbst, dass sie mir diese Rezensionsexemplar hat zukommen lassen.
Die ersten beiden Bände der Reihe habe ich regelrecht verschlungen und konnte es kaum erwarten, auch den dritten Band zu lesen.. auch wenn dieser leider der letze Band und somit der Abschluss der Reihe ist.


Mark hat zwei wundervolles Töchter, lebt als Tierarzt auf Siria und hat doch ein großes Problem. Die passende Frau an seiner Seite fehlt ihm nach dem Tod seiner ersten Frau noch immer. Wäre er auf der Suche nach einer passenden Frau jedoch nur halb so einfühlsam und sanft wie im Umgang mit seinen Tieren, wäre ihm auf der Erde reichlich Ärger und Frust erspart geblieben.
Als er Elena kennenlernt, scheint sich das zu ändern und er findet sofort einen Draht zu der quirligen Rothaarigen. Beim Versuch Elenas ein Hündchen vor einem Auto zu retten, verliert diese jedoch ihr Gedächtnis, was Mark sofort fast bedenkenlos ausnutzt. Immerhin kann er ihr so ohne Probleme erzählen, dass es Ausserirdische wie ihn und seinen Planeten Siria wirklich gibt.
Kurzerhand nimmt er sie dort mit hin, wo sie sich - nach anfänglichen Schwierigkeiten - mit seinen Tächtern und anderen Bewohnern auf Siria anfreundet, sich dort richtig wohl zu fühlen scheint.
Doch was wird geschehen, wenn Elena ihr Gedächtnis wieder erlangt? Kann sie Mark diese Lüge verzeihen? Kann sie auf Siria bleiben und wie geht es mit Mark und seinen Töchtern weiter?

Der Schreibstil hat mir wirklich wieder von Anfang an gefallen. Amanda Frost hat mich sofort wieder in ihren Bann gezogen und auf Siria gebeamt.
Elena ist eine junge Frau, welche man einfach gern haben muss. Ihre Liebe für Tiere bringt sie in ungeahnte Schwierigkeiten, wodurch die letztendlich sogar ihr Gedächtnis verliert.
Mark, mit welchem sie sich gerade zu einem Abendessen verabredet hatte, nutzt diese Tatsache schamlos aus und "entführt" sie auf seinen Planeten, um dort quasi eine Mutter für seine Kinder zu haben, denn für mehr.. ist er laut eigener Ansicht nicht in der Lage, er kann nicht lieben.
Am liebsten hätte ich ihn mit seinem Gleiter 3mal täglich gegen die Garagenwand gefahren, um ihm vom Gegenteil zu überzeugen.
Seine beiden Töchter haben Elena ebenso sehr in ihr Herz geschlossen, wenn auch gleich Tessa ein paar Probleme mit ihr hatte, aber so sind Teenager eben. 

Die putzigen Einwohner Sirias haben mir wieder am besten gefallen und ich bin zu der Erkenntnis gelangt, dass ich auch einen Andromeaigel will. o.o
Oftmals konnte ich aus dem Schmunzeln einfach nicht mehr herauskommen und hätte ich mich selbst im Speigel gesehen, hätte ich mein Ebenbild vermutlich mit Sternchenaugen wahrgenommen, so sehr faziniert war ich von diesem - leider letzten Teil - der Reihe um die Bewohner Sirias und ihren irdischen Frauen, welche ich euch nur wärmestens ans Herz legen kann. Mit viel Gefühl, Einfühlungsvermögen aber auch genug Spannung erzählt Amanda Frost eine Geschichte, welche man einfach gelesen haben muss.
Lest sie und lasst euch in die Welt der Sirianer entführen, in die Welt der putzigen Mondbärchen und Andromedaigel und irdischen Frauen, wie sie schlagfertiger nicht sein könnten.

Klare Leseempfehlung!!!


Kommentare

  1. Tolle Rezension, die noch mehr Lust auf den dritten Teil macht ;-)
    Jetzt ist aber erstmal Steffi dran, danach kommt dann aber direkt wieder die liebe Amanda.
    Liebe Grüße,
    Chrissy

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  2. Habe die drei Bände auch gelesen und war davon genau so fasziniert wie du. Amanda hat da mit Siria eine fantastische Welt erschaffen. Die Sirianer sind zwar schon spleenig, aber irgendwo auch nett. Toll fand ich auch die Tiere auf Siria und die sprechenden und fühlenden Roboter. Schade, dass mit Teil drei jetzt erst mal Schluss ist.
    Viele Grüße
    Ann-Bettina

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