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[Rezension] Die Farbe der Lüge

Titel: Die Farbe der Lüge
Autor: Linda Howard
Als Buch vergriffen 
ISBN 978-3-89941-607-7
8,95 EUR [D] 9,20 EUR [AT] 13,50 sFr [CH]
304 Seiten

Inhalt: "Tag für Tag sitzt Jay am Krankenbett ihres Exmannes. Nur auf sie reagiert der Schwerverletzte. Doch als er endlich aus dem Koma erwacht und sie zum ersten Mal anblickt, gerät Jays Welt ins Wanken. Denn diese goldenen Augen gehören nicht Steve, sondern einem völlig Fremden! Aber woher kam die Verbundenheit zwischen ihnen, wenn sie wieder und wieder seine Hand gehalten hat? Und wer trachtet ihm nach dem Leben? Der Fremde ist völlig ahnungslos, denn er hat bei dem Anschlag sein Gedächtnis verloren - weshalb Jay einen fatalen Fehler begehen kann: Statt dem Mann zu gestehen, dass sie nicht weiß, wer er ist, schweigt sie. Und die tödliche Gefahr nimmt ungehindert ihren Lauf ..." Quelle: Lüge

Das Buch habe ich bei Rebuy gekauft, weil mich der Klappentext total angesprochen hat. Allerdings ist es dabei geblieben.

Jay sitzt schon seit Tagen am Bett eines fremden Mannes, nachdem sie vom FBi dazu "aufgefordert" wurde, ihn zu identifizieren, da diese davon ausgehen, dass es sich bei dem Schwerverletzten um ihren Exmann Steve handeln könnte.
Jay kann ihn nicht einwandfrei identifizieren und doch bleibt sie bei ihm. Diese innere Verbundenheit, die sie spürt, wenn sie bei ihm ist, wenn sie mit ihm spricht oder ihn berührt, ziehen sie automatisch an sein Krankenbett, in seine Nähe.
Als er sich jedoch endlich etwas erholt hat und aus dem Koma erwacht ist, geschieht dass, was sie die ganze Zeit verdrängt hat. Der Mann, an dessen Bett sie die ganze Zeti sass ist nicht Steve und noch bevor sie wirklich darüber nachdenken kann, was die Lüge, die ihr wenig später über die Lippen gleitet, für Folgen für sie und erst recht für ihn haben könnte, befindet sie sich in einer quasi völlig anderen Welt, in einem anderen Leben.


Der Schreibstil an sich ist zwar total flüssig, aber ich für meinen Teil hatte mit dem Buch so meine Schwierigkeiten.
Teilweise fand ich es recht verwirrend geschrieben und gerade mit Jays Handlungs - und Denkweise konnte ich mich absolut nicht anfreunden, ihre ganze Art und Weise, fand ich - ich will nicht sagen, naiv - aber ich habe sie oft genug einfach nur schütteln wollen oder gedacht "Ehrlich Frau, so würde in solch einer Situation wohl kaum jemand handeln."
Die Liebesgeschichte zwischen Jay und dem vermeintlichen Steve entwickelt sich zwar langsam und anbetracht dessen, dsas es eben gar nicht Steve ist, fand ich es eigentlich auch ganz okay, aber einige der Logikfehler haben in meinen Augen überhand genommen.
Für zwischendurch ist es sicherlich ein einfacher Lesestoff, für jeden, der auf Romance mit bisschen 007 - Agentenflair steht, aber für mich persönlich war es nichts.



1 von 5Herbstblättern.

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