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[ bloggeraktion ] freitagsfüller

  Heute habe ich wieder den Freitagsfüller für euch und auch natürlich wieder etwas früher, bevor mich nachher noch die Arbeit ruft. Diese Woche weiß ich definitiv, was ich getan habe. Kann ich mir nicht einfach ein Schild umhängen, auf dem "Außer Betrieb" steht und mich in irgendeine Ecke stellen?  Wenn ihr beim Freitagsfüller auch mitmachen möchtet, dann schaut doch einfach mal bei Barbara und ihrem Blog  scrap - impulse vorbei. ♥    1.  Mein Frühstück heute bestand tatsächlich nur aus einer Tasse Kaffee. 2.  Ich muss meinen Motivationsmonk wieder in den Griff kriegen, weil ich das weiterschreiben der Geschichte für eine Anthologie endlich in Angriff nehmen muss. 3. Der blaue Himmel ist so eine Wohltat und ich hoffe, dass das Wetter jetzt auch endlich wieder in die für mich richtige Richtung geht. 4.  Vorgestern habe ich mein Handy zu Hause vergessen und es auf der Arbeit nicht dabei. Da merkt man mal, wie oft man einfach online ist. Und...

[ Phantastober ] Tag 10 - Writing Prompt - Heilung ~ [ Mein Herz ]


Tag 10 beim Phantastober. Wo Xenia war, wie sie wieder zurückgekommen ist und wie es jetzt weitergehen könnte, ist eurer Phantasie überlassen. *kicher*
Habt Spaß mit diesem kleinen Drabble. ♥

Mein Herz


"Vater, Vater, Vater, komm schnell!" Als der  Stimme seines Sohnes Fynn erklang, ließ der Dorfälteste alles stehen und liegen und trat auf seiner Hütte. 

"Was ist los, Fynn?" Kaum, dass er ihm gegenüber stand, deutete der Jüngere auf die verletzte Frau zu seinen Füßen. Sie hob den Kopf und ihre Lippen formten ein tonloses "Hilf mir."
Xaviers Augen weiteten sich und er stürmte direkt auf die Frau zu. Diese langen, blonden Haare, die Narbe direkt über der rechten Augenbraue. Er würde seine Xenia überall erkennen. Das Mädchen, dass ihm vor über fünfzehn Jahren genommen worden war und von dem er immer geglaubt hatte, es wäre längst tot.
"Hilf mir, Fynn. Wir müssen sie in die Hütte und ins Warme bringen", forderte er seinen Sohn auf und dieser nickte nur. Gemeinsam mit dem Jüngeren schaffte er Xenia in seine eigene Hütte. "Leg sie auf dem Bett ab und dann geh. Ich kümmere mich um alles weitere", wies er Fynn an und dieser hielt irritiert inne. "Aber, Vater..?", wollte Fynn widersprechen, woraufhin ihn sein Vater jedoch sofort wieder unterbrach.
"Geh, Fynn! Jetzt!" Ohne den Jüngeren anzusehen, deutete Xavier auf die Tür.Erst, als sich die Tür hinter seinem Sohn geschlossen hatte, atmete der Dorfälteste erleichtert auf. Wenn die Zeit gekommen sein würde und wenn es Xenia besser ging, würde er Fynn von seiner Schwester erzählen, aber jetzt ging es ihm einzig und allein darum, das Leben seiner Tochter zu retten.
Er durchsuchte seine Hütte, um ein Heilmittel herzustellen. Er versorgte ihre Verletzungen und ließ sich anschließend auf der Bettkante nieder. "Xenia, meine Tochter", murmelte er leise und strich der jungen Frau liebevoll durch die Haare. "Vater", hörte er die Stimme, die er in all den Jahren so sehr vermisst hatte. Und in diesem Moment war er sich sicher, dass nicht nur Xenias Verletzungen heilen würden, sondern auch sein gebrochenes Herz. 





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