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[ bloggeraktion ] freitagsfüller

  Moin!  Heute gibt es den Freitagsfüller etwas früher, weil ich zwischendurch ein wenig Zeit habe. Oder sie mir kurz nehmen will. Wie immer muss ich nämlich auch in nicht einmal zwei Stunden schon wieder los zur Arbeit. Die nächsten zwei Wochen werden echt anstrengend, das weiß ich bereits jetzt. Da kann ich euch hier und jetzt nicht einmal versprechen, was genau auf meinem Blog überhaupt online gehen wird.  Wenn ihr beim Freitagsfüller auch mitmachen möchtet, dann schaut unbedingt mal bei Barbara und ihrem Blog scrap - impulse vorbei. Dort gibt es auch viele andere schöne Posts zu entdecken. 1.  Wenn ich richtig schwitze,  hilft nur Trinken, Trinken, Trinken. Aber im Moment kann ich gar nicht so viel Trinken, wie ich schwitze. Egal, wie das Wetter draußen ist.  2.  Es wäre ja auch zu schön,  wenn man einfach mal wieder ein wenig Glück im Leben haben würde. Momentan habe ich das Gefühl, mein Karmakonto hat extrem viele Minuspunkte....

[ Phantastober ] Tag 22 - Writing Prompt - Wild [ Gaia versteht.]


Hallo ihr Lieben,
heute ist tatsächlich schon Tag 22 und ich bin auf einem guten Weg, was das Vorhaben angeht, jeden Tag einen Beitrag zu veröffentlichen.
Heute geht es um kleines Reh, dass eigentlich nur zum Bach mit einer Mutter will.
Und am Ende ... versteht.

Gaia versteht.

"Nicht so schnell, Gaia. Du stolperst sonst noch." 

Die Stimme der Hirschkuh erklang unweit des Baches, an dem sie sich mit ihrer Tochter befand.
"Aber Mama, wir waren doch schon ewig nicht am Bach. Vielleicht sind Nika und Fae auch wieder da!" Gaia konnte es kaum erwarten, ihre besten Freunde wiederzusehen und war deswegen total aufgeregt.
"Die sind bestimmt auch noch da, wenn du etwas langsamer läufst", versuchte die Hirschkuh, ihre Tochter erneut aufzuhalten, doch Gaia ließ sich nicht beruhigen.
Sie wollte unbedingt zum Bach und das so schnell wie möglich.
Kurz bevor sie die Lichtung endlich erblicken konnte, durchzog ein Knall die Stille des Waldes. Abrupt blieb der kleine Hirsch stehen und sah sich panisch um. "Was war das, Mama?"
So schnell die Hirschkuh konnte, schloss sie zu ihrer Tochter auf.
"Geh nicht weiter, Gaia. Ich gehe nachsehen. Du rührst dich nicht vom Fleck!", befahl sie der Jüngeren und sah sie mahnend an.
Eingeschüchtert nickte der kleine Hirsch und zuckte doch sofort zusammen, als ein weiterer Knall zu hören. Abrupt hielt die Ältere inne und drehte sich zu Gaia um.
"Lauf!", befahl sie ihrer Tochter und scheuchte sie in die Richtung, aus der sie gekommen waren. Gaia wusste gar nicht, wie ihr geschah, leistete den Worten ihrer Mutter aber Folge. Erst nachdem sie an einer Stelle des Waldes ankamen, wo die Bäume so dicht standen, dass man kaum etwas sehen konnte, hielt die Hirschkuh wieder an. "Was ist denn los, Mama? Gehen wir jetzt noch nicht zum Bach?"
Auf die Frage ihrer Tochter hin schüttelte die Hirschkuh den Kopf. "Nicht solange Jagdzeit ist und wir das Wild, dass die Menschen jagen", erwiderte sie und Gaia verstand.
Sie verstand alles, was dazu führte, dass sie sich an die Beine ihrer Mutter kuschelte und lediglich leise schluchzte.
Sie verstand. 


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