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Bloggerschnack - Januar 2o26 [ Das Motivationsmonster und ich ]

Guten Morgen, ihr Lieben ..  den Dienstag möchte ich damit beginnen, mal wieder am Bloggerschnack der wunderbaren Bloghexen teilzunehmen. Das ist ein Forum , in dem ich mich viel öfter betätigen muss und vor allem auch möchte, denn ich mag den Austausch dort sehr.  Manchmal überkommen mich dann aber so zwei ganz grauselige Monsterchen namens Motivationsverlust und Vergesslichkeit und ich lasse das Forum ein paar Tage ausser acht. Dabei will ich das ja eigentlich gar nicht.  Aber ich gelobe Besserung.  Aber darum soll es heute auch gar nicht gehen. Das Thema des ersten Bloggerschnacks in diesem Jahr dreht sich um die Herausforderungen beim Bloggen. Welche stellen sich mir in den Weg und welche muss und kann ich überwinden?  Welche hingegen sind endlos große Treppenstufen, die ich kaum alle erklimmen kann.  In erster Linie muss ich da jetzt doch wieder eines der kleinen Monsterchen zum Rapport bitten. Denn auch beim  Blogger fehlt mir an manchen Tagen di...

[ Phantastober ] Tag 7 - Writing Prompt - Wanderung [ Abseits der Wege ]


Heute ist bereits Tag 7 des Phantastober und ich habe ein paar Kinder auf eine Wanderung geschickt, bei der sie eigentlich gar nicht dabei sein wollen.

Abseits der Wege

"Kinder! Bitte stellt euch in Zweierreihen auf, damit wir endlich los können!" Frau Frankes Stimme hallt durch den Gang und sie fuchtelt mit ihrem Regenschirm in der Gegend herum. 

"Kinder, bitte!", fügt sie energisch hinzu und endlich setzen sich auch die letzten Kinder in Bewegung.
Mein bester Freund Nils und ich stehen nebeneinander und anhand seines Gesichtsausdrucks kann ich erahnen, dass er genauso wenig Lust auf diese Wanderung hat wie ich.
"Was hälst du davon, wenn wir uns unterwegs irgendwo absetzen und chillen statt zu wandern?", flüstere ich ihm zu und sofort erhellen sich seine Gesichtszüge.
"Junge, kannst du Gedanken lesen? Ich dachte schon, du fragst nie!", flüstert er zurück und ich grinse.
"Auf geht's, Kinder!" Frau Frankes Stimme sorgt dafür, dass ich kurz mit den Augen rolle. "Ob sie jemals kapieren wird, dass wir längst keine Kinder mehr sind?", murmele ich und setze mich langsam in Bewegung. "Niemals. Dazu liebt sie es viel zu sehr, uns als Kinder zu betiteln.", lache ich und laufe neben Nils her.
Keiner von uns ist jünger als 16 und doch lässt Frau Franke es sich nicht nehmen,und immer noch als Kinder zu bezeichnen. Wir leben alle gemeinsam in einem Internat und da erst vor ein paar neue Schüler zu uns gestoßen sind, soll diese Wanderung und zu mehr Zusammenhalt verhelfen.
Nils und ich sind im letzten Jahr bereits von einer der Aktivitäten abgehauen, was uns eine große Strafarbeit beschert hat, aber das hält uns nicht davon ab, auch dieses Mal nicht davon ab, andere Pläne zu schmieden. 
"Wie wir es besprochen haben, werden wir zur alten Burgruine wandern. Dort habt ihr die Möglichkeit, euch die alten Gemäuer anzusehen. Anhand des Fragebogens, den ich gestern bereits ausgeteilt habe, erwarte ich eine Ausarbeitung zu einem Referat, dass ihr in zwei Wochen halten werdet. Es fließt in eure Endnote mit ein, also solltet ihr besser aufpassen als in den anderen Unterrichtsstunden." Tadelnd sieht sie kurz zu Nils und mir, was mich jedoch nur schief grinsen lässt.
"Meine Noten entsprechen trotzdem den Erwartungen", antworte ich und sie schnaubt.
"Wie dem auch sei. Aufs geht's, Kinder!" Sie klatscht in die Hände und setzt sich in Bewegung. Der Pulk folgt ihr und somit auch Nils und ich.
Nach über  der Hälfte der Wanderung, setze ich mich mit Nils ab. In einem nahegelegenen Waldstück biegen wir in die andere Richtung an und verstecken uns hinter einer kleinen Baumgruppe. "Meinst du sie hat gemerkt, dass wir uns davon geschlichen haben?", fragt Nils und ich schüttele den Kopf.
"Hat sie das in den letzten Jahren jemals?", grinse ich und laufe den Waldweg entlang.
"Nee, und trotzdem waren unsere Referate die besten der Klasse.", lacht er und ich stimme in das Lachen ein.
"Eben. Also lass uns den Tag genießen, bevor wir wieder zu ihnen stoßen.", schmunzele ich und hole die ersten Dosen Energydrink aus dem Rucksack.
Der Tag wird so entspannt, wie lange nicht mehr und die Wanderung zur Ruine rückt in den Hintergrund. Zumindest für Nils und mich.




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