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Bloggerschnack - Januar 2o26 [ Das Motivationsmonster und ich ]

Guten Morgen, ihr Lieben ..  den Dienstag möchte ich damit beginnen, mal wieder am Bloggerschnack der wunderbaren Bloghexen teilzunehmen. Das ist ein Forum , in dem ich mich viel öfter betätigen muss und vor allem auch möchte, denn ich mag den Austausch dort sehr.  Manchmal überkommen mich dann aber so zwei ganz grauselige Monsterchen namens Motivationsverlust und Vergesslichkeit und ich lasse das Forum ein paar Tage ausser acht. Dabei will ich das ja eigentlich gar nicht.  Aber ich gelobe Besserung.  Aber darum soll es heute auch gar nicht gehen. Das Thema des ersten Bloggerschnacks in diesem Jahr dreht sich um die Herausforderungen beim Bloggen. Welche stellen sich mir in den Weg und welche muss und kann ich überwinden?  Welche hingegen sind endlos große Treppenstufen, die ich kaum alle erklimmen kann.  In erster Linie muss ich da jetzt doch wieder eines der kleinen Monsterchen zum Rapport bitten. Denn auch beim  Blogger fehlt mir an manchen Tagen di...

[ Phantastober ] Tag 12 - Writing Prompt - Gewitter [ Bruderliebe ]


Tag 12 des Phantastober und ich bin schon ein wenig stolz auf mich, dass ich euch bislang jeden Tag eine kleine Geschichte präsentieren durfte.
Dieser kleine Text zeigt, dsas man auch ruhig einmal Angst haben darf. Oder Brüder, die auf ganz besondere Art und Weise dafür sorgen, dass die Angst in den Hintergrund rückt.

Bruderliebe

Zitternd lag Gio unter seiner Decke, die er bis zur Nase hochgezogen hatte. Sein Blick glitt zum Fenster und als erneut ein Blitz am Himmel zusehen war, zog er die Decke noch höher. 

Sein Mitschüler Mario hatte ihn deswegen bereits gehänselt und auch sein Vater konnte Gio nicht verstehen.
"Du bist 14 Jahre alt und Italiener. Wie kannst du da Angst vor so etwas banalem wie einem Gewitter haben?"
Die Worte seines Vaters hallten in seinen Ohren wieder und er fühlte sich so schwach wie nie zuvor.
Ein weiterer Knall durchzog die Stille und Gio verkroch sich so tief wie möglich in der Decke. Er hasste diese Geräusche, er hasste dieses Wetter.
"Giovanni?" Als die Stimme seines Bruders Fabio von der Tür her erklang, lugte er nur kurz unter der Decke hervor.
"Si?", wisperte er leise und vernahm anhand der Schritte, dass sich Fabio seinem Bett näherte.
Er ließ sich auf der Bettkante nieder und zog die Decke ein Stück nach unten. "Es ist völlig okay, Angst zu haben, Gio", sprach er ihn an und lächelte sanft.
"Aber Papa sagt, als Italiener hat man keine Angst. Und in meinem Alter erst recht nicht", antwortete der Dunkelhaarige leise und zuckte erneut zusammen, als es blitzte. 
Noch bevor sich der Knall des Gewitters entladen konnte, hatte Fabio die Decke gehoben und sich zu seinem Bruder gelegt. Er zog ihn in seine Arme, sodass sich Gio an seine Brust kuscheln konnte.
"Ich hatte in deinem Alter auch Angst vor Gewitter, weißt du?", begann Fabio und Giovanni sah überrascht zu ihm auf. "Und jetzt hast du es nicht mehr?"
Fabio war sechs Jahre älter als er und lebte längst nicht mehr Zuhause. Dennoch war er immer für Giovanni da. Wie heute.
"Doch, manchmal schon, aber weißt du, was mir dann jedes Mal hilft?"
Diesmal schüttelte Giovanni den Kopf. "Immer, wenn es donnert, stelle ich mir vor, dass Grammy und Grandpa dafür verantwortlich sind. Weil Grandpa sie wieder mal auf die Palme bringt, wirft sie eine von ihren Discokugeln nach ihm", erzählte Fabio und auf Gios Lippen legte sich automatisch ein Lächeln.
Ihre Großmutter hatte zu Lebzeiten Discokugeln gesammelt und die Vorstellung, sie würde sie gegen ihren Ehemann benutzen, brachte Giovanni zum Kichern.
Als es zum nächsten Mal donnerte, stellte sich Gio genau dieses Szenario vor.
Und tatsächlich half ihm nicht nur diese Vorstellung, sondern auch die Nähe Fabios, der ihn  weiterhin sanft umschlungen hielt. 

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